Sinnkrise

In einer der schlaflosen Nächte
entblößen die Gedanken meine Kräfte.

Verfolgen die Instinkte den richtigen Weg,
wandle ich unsicher auf wackeligem Steg,
dessen Pfeiler ich zu stärken wünsche,
und ohne Furcht erklimmen könnte.

Die Antwort wartet, noch sehe ich sie nicht.
Fällt sie herab, wär ich erpicht
den Weg unerschöpflich weiter zu gehn
und nicht, wie jetzt, im Nebel zu stehn.

Trotz lachender Augen, weint die Seele
und hofft darauf dass er sich löst,
der Knoten in der Kehle.

© 2013 Lyrich 

Märchenland

Entwurzelt zart in leuchtenden Farben
im Einklang all lieblicher Natur
verscheucht des Schattens grimmig Maske
frohlockend Licht tritt empor

Laute klingen hell vernommen
Figuren leicht lächelnd erblickt
Zeiten vergessen in unendlicher Ferne
ins rechte Sein bald gerückt

Famose Gedanken scheinen zu vibrieren
des Glückes Fluss nimmt seinen Lauf
und schiebt in sanften Wogen
des Glückes Kraft bergauf.

© 2007 Lyrich

Mind


Menschlichkeit

Das Verlangen zu bewegen
wächst unaufhaltsam.
In einer Welt voller Fragen
setze ich auf das
wertvollste Gut.
Erreichte ein jeder nur
die Hälfte des Maßes.
Ließe es sich leichter leben?

© 2013 Lyrich

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"Die Fesseln der Gewohnheit sind meist so fein, 
dass man sie gar nicht spürt. Doch wenn man sie 
dann spürt, sind sie schon so stark, dass sie sich 
nicht mehr zerreißen lassen."
Samuel Johnson
englischer Gelehrter, Lexikograf, Schriftsteller, 
Dichter und Kritiker